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Luftmatratze als Schwimmhilfe?

Black Canyon LuftmatratzenGrüne Krokodile, pinkfarbene Luftmatratzen und blaue Delfine – in den schönsten Farben leuchten im Sommer die Badeseen. Alle ihre Lieblings-Gummitiere haben kleine und große Wasserratten dabei, denn das Schwimmen macht ja ohne diese nur halb so viel Spaß. Doch Eltern wiegen sich leider häufig in falscher Sicherheit. Vor dem Ertrinken sind Luftmatratzen, Schwimmnudeln, Babyboote und aufblasbare Tiere kein Schutz. Kinder, die das Schwimmen noch nicht beherrschen, sollten nur unter der Aufsicht der Eltern und nie ohne zugelassene Schwimmhilfen ins Wasser gehen. Daher erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie es sich um Luftmatratzen als Schwimmhilfen genau verhält und wie Sie Schwimmhilfen am sichersten gebrauchen können.

Was nützen Schwimmhilfen?

Luftmatratze als Schwimmhilfe?Es muss hier ganz klar unterschieden werden: Es gibt tolle Luftmatratzen-Modelle, Sitze, Boote, Schwimmtiere und manches mehr, die den Kindern im Wasser einen großen Spaß bereiten. Allerdings eignen sie sich wirklich nur zum Spielen – für Kinder, die zusätzlich gesichert sind oder bereits schwimmen können.

Kleine Kinder geraten immer wieder in Gefahr, weil ein Gummiboot umkippt, sich ein Schwimmsitz plötzlich auf den Kopf dreht oder aber die Luftmatratze verliert auf einmal Luft aufgrund mangelnder Sicherheitsmaßnahmen und Qualität und geht unter. Dahingegen sind echte Schwimmhilfen wie Schwimmgürtel, Schwimmwesten oder Schwimmflügel kein Wasserspielzeug. Kinder, die das Schwimmen noch nicht beherrschen, sollen sich damit über Wasser halten und sich an das Wasser gewöhnen. Die Qualität ist aber auch hier sehr unterschiedlich.

Woran Sie sichere und gute Schwimmhilfen erkennen

Falls Sie auf der Suche nach einer geeigneten Schwimmhilfe sind, wissen Sie nun, dass Sie dafür mit einer Luftmatratze nicht gut beraten sind. Woran Sie allerdings eine wirklich sichere und gute Schwimmhilfe erkennen können, erfahren Sie im Folgenden.

Kriterium Hinweise
Sicherheit Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf die entsprechende Kennzeichnung EN 13138 achten. Die Schwimmhilfe ist dann geprüft nach der strengen europäischen Sicherheitsnorm und wird für sicher befunden. Beispielsweise haben diese Sessel, Gurte, Westen oder Flügelchen stets mindestens zwei Luftkammern. Falls eine Kammer Luft verlieren sollte, hält die andere das Kind weiterhin über Wasser.
Gewichtsangabe Gute Schwimmhilfen besitzen eine Gewichtsangabe. Kleine Kinder können dadurch nicht hindurchrutschen und für die Größeren ist genügend Auftrieb gewährleistet. Außerdem sind sie nach Klassen eingeteilt. Für die ganz Kleinen gibt es beispielsweise Schwimmsitze. Diese gehören der Klasse A an, also den passiven Nutzern. Für das mittlere Alter gibt es Schwimmgürtel oder Schwimmflügel. Diese sind am Körper zu tragen und gehören der Klasse B an, den aktiven Nutzern. Für die etwas Größeren gibt es beispielsweise das Schwimmbrett. Diese sind zum Festhalten geeignet und gehören der Klasse C an, den aktiven Nutzern. Auf der Verpackung sollten die Klassen- und Gewichtsangaben angegeben sein.
Verarbeitungsqualität Achten Sie darauf, sich Schwimmhilfen und Wasserspielzeug wie Luftmatratzen beim Kauf genau anzuschauen. Sie sind oftmals schlecht verarbeitet und besitzen harte Nähte, woran sich Kinder während dem Spielen verletzen können. Ebenfalls sind funktionierende Ventile sehr wichtig.

Immer wieder haben Kontrollen ergeben, dass sowohl Wasserspielzeug wie auch Schwimmhilfen stark mit schädlichen Stoffen belastet sind, wie zum Beispiel mit Phthalat-Weichmachern. Machen Sie hierfür den Schnüffel-Test : Falls die Schwimmhilfe oder die Luftmatratze extrem riecht, lassen Sie die Hände davon weg.

Tipp! Nach Möglichkeit sollten Sie Schwimmhilfen zu Hause im Fachgeschäft oder Online Shop kaufen und nicht am Urlaubsort im Strandkiosk.

Trotz allem sollten Sie bitte immer daran denken: Lassen Sie Ihr Kind beim Baden auch mit einer sicheren Schwimmhilfe nie aus den Augen.

Vor- und Nachteile einer Luftmatratze als Schwimmhilfe

  • ideal zum Gewöhnen von Kindern an das Wasser
  • können günstig in Online Shops bestellt werden
  • nicht immer so sicher wie richtige Schwimmhilfen

Der beste Schutz ist Schwimmen lernen

Leider nützt auch die beste Schwimmhilfe nicht viel, wenn Ihr Kind ohne diese in das Wasser fällt. Den sichersten und besten Schutz haben Sie, wenn Sie Ihrem Kind das Schwimmen möglichst bald beibringen. Kinder sind ungefähr ab vier Jahren in der Lage, die beim Schwimmen relativ komplexe Bewegung zu erlernen. Es gibt gute Kurse beispielsweise bei der DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) und bei fast allen Frei- und Schwimmbädern. Aber auch dagegen spricht nichts, wenn sich die Eltern im Urlaub die Zeit nehmen und ihrem Kind das Schwimmen beibringen.

Tipp! Es macht außerdem durchaus Sinn, Kleinkinder und Babys an das Element Wasser schon frühzeitig zu gewöhnen. Schließlich verhält sich ein Kind instinktiv richtig, wenn es vor Wasser keine Angst hat und ist somit weniger gefährdet.

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